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Interessengemeinschaft Kritische Bioethik Bayern

zum Nationalen Ethikrat

Mitteilungen der Bundesregierung

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Fr 09.03.2001
letzter Stand: 15.03.2001
 

Gesprächsrunde des Bundeskanzlers zur Bioethik und Gentechnik

Der Bundeskanzler hat sich am Donnerstag, den 8. März, mit einer Reihe gesellschaftlicher Persönlichkeiten zu einem Gespräch über Fragen der Bioethik und Gentechnik getroffen. Der Kanzler hat sich seit vielen Wochen mit diesen Fragen beschäftigt. Mit seinem Beitrag in DIE WOCHE hatte er eine breite Debatte zu diesen Fragen angestoßen. Es gibt positive Signale für die Anregung des Kanzlers, der Bundestag möge ohne Fraktionszwang noch vor der Sommerpause zu diesen Fragen eine Debatte führen.

Der Bundeskanzler hat bereits eine Reihe intensiver Gespräche zu diesem Themenkomplex geführt. Das Gespräch des gestrigen Abends war ein außerordentlich wichtiges. Es wurde sehr offen unter intensiver Beteiligung aller Anwesenden über mehrere Stunden geführt. Alle möglichen Aspekte wurden erörtert. Der Kanzler erläuterte den Teilnehmern auch das formale Verfahren und kündigte an, dass er in den nächsten Wochen einen Kabinettsbeschluß zur Einrichtung des Nationalen Ethikrates herbeiführen wird.

Zwar präjudiziert die Zusammensetzung der Gesprächsrunde noch nicht die Zusammensetzung des Nationalen Ethikrates (es ist nicht zwingend, dass alle Teilnehmer auch Mitglieder werden), doch es ist gut vorstellbar, dass der eine oder die andere Mitglied des Nationalen Ethikrates wird. Sicher kann man sagen, dass - bezogen auf die vertretenen gesellschaftlichen Gruppen - ein "Nukleus" des Nationalen Ethikrates versammelt war.

Der Beitrag des Kanzlers in der Wochenzeitung DIE WOCHE

Positionen der Bundesregierung zur Gentechnik
 

Quelle: Offizielle Homepage der Bundesregierung
            http://www.bundesregierung.de/dokumente/Artikel/ix_33339.htm

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