Informations- und Protestseite der

Interessengemeinschaft Kritische Bioethik Bayern

zum Nationalen Ethikrat

Presse im Oktober 2002

Anzahl: 10 Artikel

Wird die Gendebatte künftig ohne eine Enquete geführt?
Befürworter der Kommission fehlen bei SPD und Union
BERLIN (hak). Die Berufung einer neuen Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" steht in den Sternen.
Ärzte Zeitung, 28.10.2002

Heilung, Freiheit, Menschenwürde
Die Bioethik-Diskussion ist nach den Ereignissen des 11. September nur vorübergehend aus dem Zentrum des Interesses verschwunden. Sie könnte jetzt einfacher und produktiver werden, wenn die Beteiligten sich darauf besinnen, was sie gemeinsam für verteidigenswert halten.
Von Gero von Randow
NETZEITUNG.DE 27.10.02

Nationaler Ethikrat debattiert über Biobanken
Gremium plant gemeinsame Stellungnahme mit den Franzosen / Über die Akzeptanz entscheidet auch der Nutzen
BERLIN (hak). Mit seiner Jahrestagung gestern in Berlin hat der Nationale Ethikrat eine für das Frühjahr geplante Stellungnahme zum Thema Biobanken vorbereitet. Diesmal befindet sich das Gremium im Konflikt zwischen Forschungsanspruch und Datenschutz.
Ärzte Zeitung, 25.10.2002

Löchriger Gen-Datenschutz schürt Sorge vor dem gläsernen Menschen
Heute berät der Nationale Ethikrat über Chancen und Risiken der Speicherung von Gendaten in Biobanken. Forscher erhoffen sich von Biobanken Erkenntnisse, die zur Entwicklung neuer diagnostischer oder therapeutischer Methoden führen könnten. Wie mit den genetischen Daten umgegangen werden soll. ist bisher noch nicht gesetzlich geregelt. Anmerkung: Dazu gibt es einen Überblick über Rgelungen in
Ärzte Zeitung, 24.10.2002

"Gendaten brauchen einen besonderen Schutz"
Die Hamburger Politikwissenschaftlerin Dr. Ingrid Schneider fordert für genetische Daten in Biobanken einen besonderen Schutz. Ein Gentest-Gesetz müsse Regelungslücken schließen. Ein Interview.
Ärzte Zeitung, 24.10.2002

Bioethik: Neue Enquete ist Pflicht
Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung strotzt vor politischer Arroganz und ist ein Beispiel unerhörter Wählerverachtung. Versprechen von gestern haben sich als bewusste Lügen erwiesen.
DIE TAGESPOST DT Nr.126 vom 19.10.02

Regelungsbedarf angemahnt
Datenschützer empfehlen, ohne Zustimmung der Patienten dürfe nicht an Körpersubstanzen geforscht werden
Nicht nur die Medizinrechtler sind sich uneins bei der Frage, ob eine Handlungsbedarf bei der Forschung mit menschlichen Körpersubstanzen bestehe. Selbst die Genforscher selbst sind zerstritten.
TAZ 18.10.02

Reproduktionsmediziner fordern Zulassung von PID
Damit wäre eine Optimierung der fortpflanzungsmedizinischen Möglichkeiten zu erreichen
Berlin - Führende Reproduktionsmediziner haben sich (bei einer öffentlichen Anhörung des Ethikrates) für eine begrenzte Zulassung der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland ausgesprochen.
DIE WELT 10.10.02

PID - Zeugung auf Probe
Die nächste Bioethikdebatte: Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist Selektion, aber sie führt nicht zur Diskriminierung Behinderter
Von Wolfgang van den Daele
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Mit dem Stammzellgesetz, das vor der Sommerpause verabschiedet wurde, ist ein vorläufiger Schlussstrich unter die erste der bioethischen Debatten in Deutschland gezogen worden. Doch die nächste hat bereits begonnen: Soll die Präimplantationsdiagnostik (PID) zugelassen werden?
DIE ZEIT 41/2002 vom 02.10.02
Anmerkung: Sehr lesenswert, auch wenn van den Daele nicht die Position der PID-Gegner vertritt. Besonders interessant seine Argumentationslinien...

Sitzungen des Nationalen Ethikrates ab 2003 öffentlich
Mit Beginn des Jahres 2003 kann die Öffentlichkeit an den Sitzungen des Nationalen Ethikrates als Zuhörer teilnehmen. Das beschloss das Plenum während seiner regulären monatlichen Sitzung am 26. September 2002.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 02/2002 2.10.02

zurück