Informations- und Protestseite der

Interessengemeinschaft Kritische Bioethik Bayern

zum Nationalen Ethikrat

Presse im Oktober 2001

Mehr Presseartikel zum Ethikrat gibt es unter den Einzelporträts

Ethikrat knüpft Stammzellen-Import an Bedingungen
Gremium will Empfehlung bis Ende November vorlegen / Krankenhaus-Ärzte dringen auf Grundsatzentscheidung
Von Corinna Emundts und Wolfgang Wagner
Der Nationale Ethikrat will sich bis Ende November auf eine Empfehlung über den umstrittenen Import embryonaler Stammzellen einigen. Ärzte drängten auf eine grundsätzliche politische Entscheidung.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 31.10.01

Noch kein Beschluss zu Stammzell-Import
Bulmahn kündigt Vorschlag an
mfk
Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) will einen eigenen Vorschlag machen, wie der geplante Import von embryonalen Stammzellen geregelt werden kann. Damit solle sichergestellt werden, dass bestimmte wissenschaftliche und ethische Kriterien erfüllt sind, sagte die Ministerin am Montag in Bonn.
TAGESSPIEGEL 30.10.01

Doppeltes Spiel bei Fragen nach Leben und Tod
Obwohl eine Debatte des Bundestages noch aussteht, laufen die Vorbereitungen für den Import von embryonalen Stammzellen auf vollen Touren
Von Corinna Emundts (Berlin)
Oliver Brüstle kann den Champagner kalt stellen. Der Medizinmann von der Bonner Universität, den vor einem Jahr kaum jemand kannte, hat es geschafft. Embryonale Stammzellen, von Brüstle begehrtes Forschungsmaterial, werden wohl vom kommenden Frühjahr an nach Deutschland importiert.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 26.10.01

Der Ethikrat stimmte zur Probe über den Import von Stammzellen ab
Dabei ergab sich eine Mehrheit für den Import von Stammzellen. Die Probeabstimmung des nationalen Ethikrates fand bereits im September statt. Aber erst jetzt gab der katholische Moraltheologe Eberhard Schockenhoff bei einer Podiumsdiskussion das Ergebnis bekannt.
DEUTSCHLANFUNK 23.10.01

Interview der Woche mit Professor Robert Spaemann
Professor Robert Spaemann, emeritierter Philosophieprofessor der Universität München
Das Gespräch führte Günter Müchler
DEUTSCHLANDFUNK 21.10.01
Anmerkung: Hier geht es um Stammzellen und den Nationalen Ethikrat

Bundesregierung plant keine neuen Aktionsbündnisse
Inneres/Antwort
Berlin: (hib/WOL) Die Bundesregierung plant in dieser Wahlperiode keine weiteren Aktionsbündnisse. Dies erklärt sie in der Antwort (14/7099) auf eine Kleine Anfrage der FDP (14/6901).
HIB 19.10.01

Nationaler Ethikrat gespalten
Keine Einigkeit über Stammzellen. Stellungsnahme bis Dezember
Von Sonja Kastilan
Berlin - Milzbrandbakterien und ihre Sporen erregen derzeit mehr das Interesse der Öffentlichkeit als embryonale Stammzellen (ESZ). Die Angst vor den Mikroben lässt die Ethik-Debatte und die Furcht vor Missbrauch in der Forschung in Vergessenheit geraten.
Noch steht die Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus, ob sie Wissenschaftler in Zukunft finanziell unterstützt, die mit menschlichen ESZ arbeiten wollen. Am 7. Dezember wird das Urteil erwartet, bis dahin soll es auch eine Stellungsnahme des Nationalen Ethikrats geben, den Bundeskanzler Gerhard Schröder ins Leben gerufen hatte.
DIE WELT 19.10.01

Noch kein Votum des Ethikrats über Stammzell-Import
HAMBURG (fst). Die stellvertretende Vorsitzende des nationalen Ethikrats, Professor Regine Kollek, hat Berichte zurückgewiesen, eine Mehrheit des Gremiums habe sich für den Import von embryonalen Stammzellen (ES-Zellen) ausgesprochen. Die Wochenzeitung "Die Zeit" hat am Donnerstag berichtet, der Ethikrat werde den Import "voraussichtlich mit deutlicher Mehrheit gutheißen".
Ärzte Zeitung, 19.10.2001

Durchmarsch im Dissens
Der Ethikrat hat beschlossen: Deutsche Wissenschaftler bekommen im Dezember
grünes Licht für die Forschung an embryonalen Stammzellen
Von Ulrich Bahnsen
Sieben Wochen noch bis zum Tag der Wahrheit, und da gibt Eva-Maria Streier schon mal forsch den Tarif durch. "Wir werden entscheiden, und zwar auf Basis der geltenden Rechtslage", sagt die Sprecherin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
DIE ZEIT 43/2001 vom 18.10.01

IM GESPRÄCH: Therapeutisches Klonen - umstritten ist der Weg und nicht das Ziel
Von Christoph Fuhr
Der Streit ums therapeutische Klonen in Deutschland verschärft sich. Professor Detlev Ganthen hat sich jetzt als erstes Mitglied des Nationalen Ethikrats für eine Freigabe dieses Verfahrens ausgesprochen. Politiker und Vertreter von Kirchen reagieren schroff ablehnend, das Thema polarisiert.
Ärzte Zeitung, 01.10.2001

Ethikrat voraussichtlich ohne eindeutige Stellungnahme zu Stammzellen
Der Nationale Ethikrat hat sich in der vergangenen Woche mit der Stammzellfrage beschäftigt und ist einer Entscheidung näher gekommen.
NETZEITUNG 01.10.01

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