Informations- und Protestseite der

Interessengemeinschaft Kritische Bioethik Bayern

zum Nationalen Ethikrat

Presse zum Ethikrat Juli / August 2004

Stand: 27.08.04

August 2004

Vernunft gebiert Monster
Der Nationale Ethikrat hat Mühe, sich auf eine Position zum therapeutischen Klonen zu einigen. Jetzt suchen die Experten ihr Heil in der Vielstimmigkeit. Ein Gespräch mit dem Mediziner und Ratsmitglied Jens Reich
DIE ZEIT 26.08.2004 Nr.36

Debatte um Klonen neu entbrannt
Mit Hilfe des Nationalen Ethikrates will die Bundesregierung die Gen-Forschung liberalisieren
von Heimo Schwilk
Ein britischer Tabubruch, die Genehmigung, im Labor menschliche Embryonen zu klonen, setzt die deutsche Forschung unter Druck.
WELT am SONNTAG 22.08.04

Totschlagargument Leben
Kommentar von Axel Brüggemann
Der Nationale Ethikrat hat angekündigt, Anfang September eine neue Stellungnahme zum therapeutischen Klonen vorzulegen. Statt einer einheitlichen Position will das Experten-Gremium die Vielfalt der nationalen Debatte widerspiegeln. Das ist auch dringend nötig. Die Fronten sind verhärtet und unübersichtlich.
WELT am SONNTAG 22.08.04
Anm.: Plädoyer für das therapeutische klonen

Steuermillionen, um die Bioethik gezielt zu knacken
Massive Kritik am Ethikgremium des Kanzlers – Thomas Rachel (CDU): Regierung muss Beschluss des Bundestages umsetzen
Thomas Rachel, Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) von CDU/CSU, ist Sprecher der Unionsfraktion in der Enquete-Kommission des Bundestages „Recht und Ethik in der modernen Medizin“. Mit ihm sprach Markus Reder.
DIE TAGESPOST vom 21.08.2004

Weichspüler der Menschenwürde
Von Jürgen Liminski
Die große, ja überwältigende Mehrheit der Jesuiten, überhaupt der Mitglieder von Orden und geistlichen Familien, steht hinter dem Papst. Es ist eine verschwindende Minderheit, die Rom in den Fragen der Genetik und Bioethik nicht folgt, sondern meint, zeitgeistigen und ökonomistischen Strömungen nachlaufen zu müssen.
DIE TAGESPOST vom 21.08.2004

Ärztepräsident Hoppe warnt vor Klonen
Embryonale Stammzellen und Tumorzellen haben eine „enorme Ähnlichkeit“
(DT/KNA) Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe hat vor medizinischen Risiken des so genannten therapeutischen Klonens gewarnt.
DIE TAGESPOST vom 21.08.2004

„Ethikrat setzt seinen Ruf aufs Spiel“
Berlin - Heftige Kritik am Nationalen Ethikrat und an dessen Vorsitzenden Spiros Simitis hat die Grünen-Politikerin Christa Nickels geübt.
TAGESSPIEGEL 21.08.04

Kolumne: Offene Türen bei der Klondebatte
Von Cordula Tutt
In Großbritannien hat das Klonen von Embryos begonnen. Die USA werden die Forschung vielleicht bald liberalisieren. Zeit für eine neue Debatte in Deutschland.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 21.08.04

Forscher für Änderung des deutschen Stammzell-Gesetzes
Stichtagregelung erweist sich als untauglich
Berlin - In der Diskussion um die Lockerung des Klonverbots hat sich jetzt auch der Leiter des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, Otmar Wiestler, zu Wort gemeldet.
DIE WELT 21.08.04

Kein Dr. Marbuse: Hans Robert Schöler und die Stammzellen
von Sonja Kastilan
Angenommen, das therapeutische Klonen wäre in Deutschland plötzlich unter bestimmten Bedingungen erlaubt, von der Regierung erwünscht und gefördert - er könnte es vermutlich. Professor Hans Robert Schöler hat Erfahrung mit geklonten Mäusen und den damit zusammenhängenden Problemen.
DIE WELT 21.08.04

Therapeutisches Klonen kaum in der Medizin einsetzbar
Interview mit Otmar Wiestler, Leiter des Deutschen Krebsforschungszentrums
Moderation: Doris Simon
DEUTSCHLANDFUNK 20.08.04

Neue Regeln für die Stammzellenforschung
"Das therapeutische Klonen ist meiner Meinung nach ethisch nicht verbietbar. "
Prof. Dr. Jens Reich, Molekularbiologe aus Berlin, Leiter der Arbeitsgruppe, die die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zum Klonen vorbereitet hat , befragt von Alexander Krahe
INFORADIO 20.08.04

Rütteln am Klon-Tabu
Der Nationale Ethikrat überdenkt seine ablehnende Haltung. Der Bundestag hält am Verbot fest
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 20.08.04

Das ist unsere Sache
Kommentar Jutta Kramm
Die Klone sind unter uns. In einigen weit entfernten Ländern und seit wenigen Tagen auch in Europa, an der Universität im britischen Newcastle, wird mit künstlich geschaffenen Embryonen experimentiert.
BERLINER ZEITUNG 20.08.04

Ethikrat streitet über das Klonen
Ablehnungsfront in dem Gremium bröckelt - FDP will Embryonenschutzgesetz ändern
Berlin - Der Nationale Ethikrat wird erst im September eine Stellungnahme zum Klonen menschlicher Embryonen abgeben.
DIE WELT 20.08.04

Rückkehr der Klone
Von Hartmut Wewetzer
Der Nationale Ethikrat hat sich nicht auf eine einheitliche Meinung zum Klonen einigen können. Das wäre auch eine Sensation gewesen.
TAGESSPIEGEL 20.08.04

Ethikrat beim therapeutischen Klonen weiter gespalten
Keine gemeinsame Position nach zweitägiger Sitzung
Der Nationale Ethikrat hat sich in einer zweitägigen Sitzung nicht auf eine gemeinsame Position für oder gegen das so genannte therapeutische Klonen menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken geeinigt.
DEUTSCHLANDRADIO 20.08.04

Ethikrat verschiebt Stellungnahme zum Klonen
Der Nationale Ethikrat hat sich in der Frage des Klonens menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken nicht auf eine gemeinsame Linie geeinigt. Das Gremium vertagte eine geplante Stellungnahme auf September.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 19.08.04

Klonverbot entzweit Ethikrat
Empfehlung erst im September - Ministerium sieht kein Handlungsbedarf
Der Streit um eine Lockerung des Klonverbots in Deutschland entzweit nun auch die Mitglieder des Nationalen Ethikrates. Eine gemeinsame Stellungnahme werde es wohl erst im September geben, sagte der Vorsitzende Spiros Simitis mit Blick auf eine Sitzung des Gremiums in Berlin.
ZDF heute 19.08.04

Nationaler Ethikrat berät Stellungnahme zum Klonen
Der Nationale Ethikrat hat heute in Berlin getagt und erneut über seine Stellungnahme zum Klonen beraten. Im Mittelpunkt der Debatte stand das Klonen zu Forschungszwecken.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 05/2004 19.08.04

Vogel gegen Zulassung des therapeutischen Klonens
Interview mit Hans-Jochen Vogel (SPD), Mitglied im Ethikrat
Moderation: Stefan Heinlein
DEUTSCHLANDFUNK 19.08.04
Anm.: Ein etwas entgleistest Interview, bei dem der Moderator mehrfach ins Fettnäpchen tritt...

Simitis sollte Parlament als Entscheidungsträger respektieren
Äußerungen des Vorsitzenden des Nationalen Ethikrates zum therapeutischen Klonen
19. August 2004 - Zu den Äußerungen des Vorsitzenden des Nationalen Ethikrates zum therapeutischen Klonen erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Der Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Spiros Simitis, hat unpassender Weise den deutschen Bundestag aufgefordert, das Thema Klonen erneut zu diskutieren.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB CDU 19.08.04

Ethikrat als biopolitischer Weichmacher des Bundeskanzlers
Der Ethikrat löst keine Probleme, er ist eines
19. August 2004 - Zu den heutigen Beratungen des Nationalen Ethikrates erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Maria Böhmer MdB:
In 'Treue' zu seinem Auftraggeber liefert der Ethikrat in diesen Tagen Stellungnahmen zum Klonen und zur Patentierung biotechnologischer Erfindungen ab, die sich vorhersehbar und nahtlos an die Voten zur Embryonenforschung und zur Präimplantationsdiagnostik anfügen.
PRESSEMITTEILUNG Prof. Dr. Maria Böhmer MdB, stellvertr. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion 19.08.04

"Die Entwicklung zwingt zu neuen Fragen"
Die Grenzen der Forschung müssen immer wieder überdacht werden, sagt Spiros Simitis, der Vorsitzende des Ethikrats. Nicht nur wegen des Tempos, das die Biotechnologie angenommen hat, auch die Europäische Verfassung zwinge dazu
TAZ 19.08.04

Klonen ja, nur nicht die Natur
Der Ethikrat debattiert über das Klonen zu Forschungszwecken. Einzelne Mitglieder sprechen sich für ein Ende des totalen deutschen Klonverbots aus Von Wolfgang Löhr
TAZ 19.08.04

Ethikrat-Chef stellt Klonverbot in Frage
Von Cordula Tutt, Berlin
Die deutsche Politik gerät nach der Genehmigung des Klonens von Embryos für medizinische Zwecke in Großbritannien unter Druck, das in Deutschland bestehende Verbot zu überdenken. Die meisten deutschen Politiker hofften, diese Debatte beendet zu haben.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 19.8.2004

Die Alarmglocken schrillen
Der Nationale Ethikrat befasst sich heute mit einem umstrittenen Positionspapier über das Klonen von Menschen – Politiker von SPD, Union und Grünen reagieren mit Ärger und Unverständnis – Der Bundeskanzler kann jedoch mit „seinem“ Gremium zufrieden sein
Von Martina Fietz
DIE TAGESPOST 19.08.2004

Auch ein Klon ist frei geboren
Missachtet das reproduktive Klonen die Menschenwürde? Nimmt es den geklonten Individuen das Recht auf autonome Lebensgestaltung? Nein. Das Klonen muss daher auch nicht für alle Zeit verboten bleiben
Essay Von Dan W. Brock
Der Autor leitet die Abteilung für medizinische Ethik an der Harvard Medical School; zuvor arbeitete er als klinischer Bioethiker für die National Institutes of Health (NIH)
DIE ZEIT 19.08.2004 Nr.35

Müller: Klares Nein zur verbrauchenden Embryonenforschung
Gegen eine Freigabe des Klonens von Embryonen zu Forschungszwecken hat sich Gesundheits-Staatssekretärin Emilia Müller heute ausgesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 16.08.04

„Es wird Schindluder mit dem Leid Kranker getrieben“
Berlin - Christa Nickels (Grüne), Mitglied der Bundestags-Enquetekommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, hält eine neue Debatte über das therapeutische Klonen „für so überflüssig wie einen Kropf“.
TAGESSPIEGEL 18.08.04

Soll das therapeutische Klonen erlaubt werden?
Interview mit Peter Hintze (CDU)
Moderation: Christine Heuer
DEUTSCHLANDFUNK 18.8.2004

Gift der Erkenntnis
Heuchelei aus Prinzip: Die Deutschen verbieten das Klonen, profitieren aber von fremder Forschung
Kommentar von Robert Leicht
ZEIT.DE 18.08.04

Kontroverse ums Klonen
Ein Blick über den Tellerrand
Genforschung. - Der nationale Ethikrat debattiert derzeit in Berlin eine gemeinsame Stellungnahme zum umstrittenen Klonen zu Forschungszwecken. Auslöser der Diskussion ist die Lizenz zum therapeutischen Klonen, die Großbritannien vergangene Woche erstmals in Europa erteilt hat. In der Genehmigung zeigt sich, dass ethische Folgen der Forschung international sehr unterschiedlich bewertet werden.
DEUTSCHLANDFUNK 18.08.04

Ethikrat nimmt zum Thema Klonen Stellung
Berlin - Der Vize-Vorsitzende der Bundestags-Enquetekommission für Biomedizin, Hubert Hüppe (CDU), hat den Vorsitzenden des Nationalen Ethikrates, Spiros Simitis, kritisiert. Es sei eine "Zumutung", wenn Simitis den Bundestag auffordere, wieder über das Thema Klonen zu debattieren, sagte Hüppe.
DIE WELT 18.08.04

Kollek weist Nachzügler-Vorwurf beim Klonen zurück
Interview mit Regine Kollek, stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Ethikrates
Die stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Regine Kollek, hat Vorwürfe der CDU-Politikerin Katharina Reiche zurückgewiesen, Deutschland verhalte sich im Hinblick auf das Klonen zu defensiv.
DEUTSCHLANDRADIO 17.08.04

Klonen: Erinnerung des "Nationalen Ethikrates" an die Adresse des Bundestages ist eine Zumutung
Anläßlich der heutigen Äußerungen des Vorsitzenden des "Nationalen Ethikrates" zum Klonen menschlicher Embryonen erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Der Bundestag muss nicht - wie Herr Simitis meint - durch den "Nationalen Ethikrat" erinnert werden, dass über das Klonen "einmal wieder debattiert werden muss".
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU, 17.08.04

Münchner Jesuit: Therapeutisches Klonen nicht verbieten
München, 17.8.04 (Kipa) Für "völlig übertrieben" hält der Münchner Jesuit und Biologe Christian Kummer die Aufregung um das so genannte therapeutische Klonen. Es sei im Vergleich zur Gewinnung von embryonalen Stammzellen aus "überzähligen Embryonen" das ethisch weniger problematische Verfahren, sagte Kummer, der auch Mitglied der Bayerischen Bioethik-Kommission ist, am Dienstag in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur in München.
KIPA 17.08.2004

Erneut Diskussion um "therapeutisches Klonen"
Interview mit Spiros Simitis, Vorsitzender des Nationalen Ethikrates
Moderation: Doris Simon
DEUTSCHLANDFUNK 16.08.04

Erneut Diskussion um "therapeutisches Klonen"
Interview mit Spiros Simitis, Vorsitzender des Nationalen Ethikrates
Moderation: Doris Simon
DEUTSCHLANDFUNK 16.08.04

Ethikrat-Chef Simitis: Noch keine Mehrheit für oder gegen Klonen
BERLIN. Im Nationalen Ethikrat der Bundesregierung gibt es nach Angaben seines Vorsitzenden Spiros Simitis noch keine Mehrheit für oder gegen das therapeutische Klonen. Medienberichte, wonach der Rat das in Deutschland geltende Klonverbot abschaffen wolle, seien „an den Haaren herbeigezogen“, sagte Simitis der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS)
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.08.04

Nationaler Ethikrat in der Identitätskrise
Von Christian Schwägerl, Berlin
Im Nationalen Ethikrat gibt es nach Angaben seines Vorsitzenden Spiros Simitis noch keine Mehrheit für oder gegen das therapeutische Klonen. Medienberichte vom Wochenende, denen zufolge der Rat das in Deutschland geltende Klonverbot abschaffen wolle, seien "an den Haaren herbeigezogen",
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 15.08.2004

Klonen in Deutschland - Räumkommando
Neues vom Nationalen Ethikrat: Eine Stellungnahme zum Klonen wird vorbereitet. Interne Dokumente und Sitzungs-Protokolle lassen darauf schließen, dass eine große Gruppe der Räte therapeutisches Klonen auch in der Bundesrepublik gestatten will.
Von Alexander Kissler
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 14/15.08.04
Anm.: Dieser Artikel sorgte für reichlich Wirbel umnd ein umgehendes Dementi von Spiros Simitis, Vorsitzender des Nationalen Ethikrates. Sehr lesenswert!

Ethikrat befasst sich mit therapeutischem Klonen
Frankfurt/Main (AP) Über das umstrittene therapeutische Klonen will der Nationale Ethikrat am kommenden Mittwoch und Donnerstag beraten.
YAHOO NEWS 14.08.04

Juli

Jens Reich zum Ombudsmann der Charité ernannt
Die 15 000 Charité-Beschäftigten können sich jetzt bei Problemen mit ihrem Arbeitgeber an einen unparteiischen Schiedsmann wenden.
BERLINER MORGENPOST 23.07.04

Drei neue Gremien statt einer Nationalakademie
Berlin - Der Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Professor Gerhard Gottschalk, hat gestern in Berlin ein Konzept zur Neuordnung der deutschen Akademienlandschaft vorgestellt.
DIE WELT 23.07.04
Anm.: "Der Nationale Ethikrat wird damit eigentlich überflüssig",

Informationspflicht - Pauschale Voraberklärung
Kommentar Von Klaus Peter Görlitzer
Der Grundsatz gilt für jede Forschung am Menschen: Wer an einer klinischen Studie teilnimmt, muss wissen können, worauf er sich einlässt. Zwingend ist eine verständliche Aufklärung über Zweck, angestrebte Verwertung und Gesundheitsrisiken.

Eine vollständige Anonymisierung ist nicht möglich
Der Ethikrat betont zwar das Selbstbestimmungsrecht der Spender. Aber die Forschung mit Gewebeproben soll auch ohne Einwilligung erlaubt sein
Von Klaus Peter Görlitzer
Wer Biobanken aufbauen und vermarkten möchte, braucht nicht nur Körperstoffe, persönliche Daten und viel Geld. Notwendig sind auch Regelungen, die solche Sammlungen fördern und langfristig absichern helfen. Eine Vorlage für den Bundestag, die in ein - seit langem angekündigtes - Gentestgesetz einfließen könnte, hat der Nationale Ethikrat im Frühjahr geliefert.
TAZ 22.07.04

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