Informations- und Protestseite der

Interessengemeinschaft Kritische Bioethik Bayern

zum Nationalen Ethikrat

Ethikrat-Presse im Januar 2003

Stand: 29.01.03, 42 Artikel

Schüler diskutieren mit Mitglied des Ethikrates über Genforschung
«Chancen und Risiken der Genforschung» - dieses Thema ließ gestern Vormittag kaum einen Schüler der Lise-Meitner-Schule an der Rudower Straße 183 unberührt. Bis auf den letzten Platz war die Mensa gefüllt, denn Professor Detlev Ganten, Mitglied des Nationalen Ethikrates, hatte sich als Gesprächspartner für angehende Abiturienten und in der Ausbildung befindliche wissenschaftliche Assistenten angekündigt.
BERLINER MORGENPOST 29.01.03

Welche Perspektiven eröffnet die Präimplantationsdiagnostik ?
Der Einsatz der Präimplantationsdiagnostik (PID) wird nicht begrenzt, wenn die Bundestagsabgeordneten den Empfehlungen der Mehrheit des Nationalen Ethikrates folgen, die vergangenen Donnerstag veröffentlicht wurden. Davon ist die stellvertretende Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, die Hamburger Professorin Dr. Regine Kollek, überzeugt.
HAMBURGER ABENDBLATT 28.01.03

Bei Nichtgefallen zurück?
Mit PID ebnet der Ethikrat den Weg zur Selektion - Kommentar
von Jochen Kummer
Der Mensch tut einen weiteren bedenklichen Schritt, um in die Schöpfung einzugreifen.
WELT am SONNTAG 26.01.03

„Der Bundeskanzler missachtet die Verfassung"
Kardinal Meisner exklusiv in WELT am SONNTAG zur Entscheidung des Ethikrates zur PID
WELT am SONNTAG 26.01.03
Anmerkung: Sollte jeder gelesen haben.

Die Zeit des Wertestreits ist vorbei
In Fragen der Präimplantationsdiagnostik geht es jetzt ums Detail
von Matthias Kamann
Es gehört zur politischen Folklore, sich über die fehlende Legitimation des Nationalen Ethikrats zu erregen. Aber wer in dieser Woche in Berlin die Präsentation der Voten zur Präimplantationsdiagnostik (PID) miterlebt und die Plädoyers für und gegen das Verfahren gehört hat, der vergaß jene Vorwürfe. Vielmehr fühlte man sich wie ein Leser verschiedener Zeitungen.
DIE WELT 25.01.03

Tipps für den Menschenpark
Kommentar von Martin Altmeyer
Trotz aller Mahnungen: Die deutsche Biopolitik folgt dem britischem Vorbild auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik. Ein Ende dieser fatalen Entwicklung ist nicht abzusehen
TAZ 25.01.03

Bulmahn: Entscheidung muss immer auf Seiten der Eltern liegen
Interviews
Silvia Engels im Gespräch mit Edelgard Bulmahn, Bundesforschungsministerin zur PID
DEUTSCHLANFUNK 24.1.2003 • 07:15

Verbände und Behindertenorganisationen kritisieren Ethikrat
Auf scharfe Ablehnung stieß die Stellungnahme "Nationalen Ethikrates" zur PID bei katholischen Verbänden und Behindertenorganisationen. Eine Zulassung der PID fördere die Selektion menschlichen Lebens und die Diskriminierung Behinderter und stelle den grundgesetzlich garantierten Lebensschutz in Frage, hieß es.
ZEITECHO.DE 24.01.2003

PID-Gesetzentwurf noch vor der Sommerpause
Der Nationale Ethikrat empfiehlt, Gentests an Embryonen zuzulassen. Die FDP will jetzt möglichst rasch ein PID-Gesetz vorlegen.
Noch vor der Sommerpause soll dem Bundestag ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, der die Anwendung der Präimplantations-Diagnostik regelt. Das sagte der FDP-Gesundheitsexperte Detlef Parr der «Braunschweiger Zeitung».
NETZEITUNG.DE 24.01.03

Das behinderte Kind als Schadensfall?
Die Juristin Gerda Müller erläuterte vor dem Nationalen Ethikrat ein umstrittenes Urteil des Bundesgerichtshofes
Von Adelheid Müller-Lissner
TAGESSPIEGEL 24.01.03

Prüfung fürs Leben
Einen Kompromiss lässt das Thema nicht zu: Die einen sind für die genetische Untersuchung von Embryonen, die anderen sind strikt dagegen. Beide Seiten führen gewichtige Argumente an. Und beide Seiten sehen sich ethisch und moralisch im Recht. Jetzt ist die Politik gefragt.
Von Bas Kast
TAGESSPIEGEL 24.01.03

Ende der Doppelmoral
Soll es erlaubt sein, bei künstlichen Befruchtungen Embryos vor dem Einpflanzen in die Gebärmutter genetisch zu testen, wenn schwere Erbkrankheiten zu befürchten sind? Mit strengen Auflagen ja, sagt eine Mehrheit des Nationalen Ethikrates.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 24.01.03

Ethikrat für Gentests an künstlich gezeugten Embryos
Von Timm Krägenow, Berlin
Der Nationale Ethikrat hat sich für eine begrenzte Zulassung der bisher verbotenen Embryo-Gentests vor künstlichen Befruchtungen ausgesprochen. Kritik an der Empfehlung kam aus den Reihen von SPD und Union.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 24.01.03

Von der Anmaßung der selbst ernannten Schöpfer
Der Bioethiker Mieth zur Präimplantationstechnik
NÜRNBERG (NZ). — Die in Deutschland verbotene Präimplantationsdiagnostik wird wohl doch eingeführt. Der Nationale Ethikrat hat sich jedenfalls für eine „begrenzte Zulassung“ ausgesprochen. Der Tübinger Moraltheologe und Ethiker Prof. Dietmar Mieth sieht Gefahren.
NÜRNBERGER ZEITUNG 24.01.03

Ethikrat für begrenzte Freigabe der PID
Fünfzehn Ja-, sieben Nein-Stimmen – Kritiker warnen vor Selektion durch Präimplantationsdiagnostik
von Matthias Kamann
Berlin - Wie bei der Stammzellenforschung hat sich auch bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) die Mehrheit des Nationalen Ethikrates gegen das ablehnende Votum der Bundestags-Enquetekommission entschieden.
DIE WELT 24.01.03

Der Gesetzgeber hat es zu regeln
Kommentar von Hanno Kautz
Der Gesetzgeber wird von der Macht des Faktischen eingeholt. Das zeigt die Entscheidung des Nationalen Ethikrates zur Präimplantationsdiagnostik (PID).
Ärzte Zeitung, 24.01.2003

Der Ethikrat diktiert Rot-Grün die Aufgaben
Nach der PID-Stellungnahme muss der Bundestag über den Umgang mit dem frühen Leben beraten Als die Bundesregierung vor fast zwei Jahren auf Drängen des Bundeskanzlers den Nationalen Ethikrat ins Leben rief, tat sie dies mit klarem Kalkül. Sie wollte der aufgeregten Gentechnik-Debatte in Deutschland einen Rahmen geben.
BERLINER ZEITUNG 24.01.03

PID-Debatte geht mit alten Argumenten weiter
Ethikrat votiert mehrheitlich für Präimplantationsdiagnostik / Pro und Contra im Überblick
BERLIN (fst/hak). Auf scharfe Kritik ist das Mehrheitsvotum des Ethikrates gestern gestoßen, die Präimplantationsdiagnostik (PID) in engem Rahmen zuzulassen. "Das Mißbrauchspotential der Diagnostik ist so groß, daß eine Begrenzung auf wenige Fälle kaum möglich erscheint", warnte Ärztepräsident Professor Jörg-Dietrich Hoppe vor den Folgen einer PID-Einführung
Ärzte Zeitung, 24.01.2003

Ratsvorsitzender der EKD bekräftigt Ablehnung der Präimplantationsdiagnostik (PID)
Die Veröffentlichung einer Stellungnahme des Nationalen Ethikrates in Berlin zeitgleich mit der Sitzung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Tutzing veranlasst den Ratsvorsitzenden, Präses Manfred Kock, folgende Stellungnahme abzugeben:
PRESSEMITTEILUNG EKD 23.01.03

Zulassungs-Empfehlung für PID spaltet Gesellschaft
Die Empfehlung des Nationalen Ethikrats die PID begrenzt zuzulassen wird als ethisch nicht vertretbar kritisiert. Doch drei Bundesministerinnen begrüßen diese Stellungnahme.
NETZEITUNG.DE 23.01.03

Maß und Anmaßung
Warum ist der Nationale Ethikrat für Präimplantationsdiagnostik und gegen Klonen?
Von Bernd Ulrich
Warum sind eigentlich alle, außer ein paar medizinischen Sektierern, gegen das Klonen von Menschen? Weil die Technik noch zu riskant ist? Das würde ein Noch-Nicht begründen, aber nicht diese weltweite, grundsätzliche, demonstrative Abscheu.
TAGESSPIEGEL 23.01.03

Bischof Fürst: Eingrenzung auf wenige Indikationen längerfristig nicht möglich
Berlin/ Rottenburg (drs). Der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst hat beim Votum des Nationalen Ethikrates zur genetischen Diagnostik vor und während der Schwangerschaft gegen eine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) gestimmt.
DIÖZESE ROTTENBURG-STUTTGART 23.01.03

Ethikrat legt Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik vor
Der Nationale Ethikrat empfiehlt einmütig, die Anwendung der Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik (PND, PID) in einem besonderen, umfassenden Fortpflanzungsmedizingesetz zu regeln.
PRESSEMITTEILUNG NATIONALER ETHIKRAT 01/2003, 23.01.03

Ethikrat billigt Gentests an Embryonen
Der nationale Ethikrat hat Gentests an Embryonen in Ausnahmefällen als ethisch zulässig bezeichnet. Ob und wann die Präimplantations-Diagnostik in Deutschland jedoch rechtens wird, bleibt offen.
Der Nationale Ethikrat billigt die Präimplantations-Diagnostik (PID) - jedoch nur als Methode zur Identifizierung schwerer Erbkrankheiten.
NETZEITUNG.DE 23.01.03

Ethikrat offenbar mehrheitlich für PID-Zulassung
Frankfurt/Main - Die in Deutschland bislang verbotene Präimplantationsdiagnostik (PID) soll nach einer Empfehlung des Nationalen Ethikrats erlaubt werden. Mehrere Experten aus dem Gremium kündigten am Mittwoch an, dass eine Mehrheit der Mitglieder für die begrenzte Zulassung der PID seien.
DIE WELT 23.01.03

Ethikrat legt Empfehlung vor
Der Ethikrat will am Vormittag in Berlin seine Empfehlung zu einer begrenzten Zulassung bislang verbotener Gentests bei der künstlichen Befruchtung darlegen.
DeutschlandRadio-Aktuell 23.1.2003

Bundesministerinnen zu Votum des Nationalen Ethikrates: „Differenzierte und abgewogene Stellungnahme“
Die Bundesministerinnen Edelgard Bulmahn, Ulla Schmidt und Renate Schmidt haben die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zur Präimplantationsdiagnostik (PID) am Donnerstag in Berlin begrüßt.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 23.01.2003

PID-Stellungnahme des "Nationalen Ethikrats" eine Farce
Pressemitteilung zur Stellungnahme des "Nationalen Ethikrats" zur Präimplantationsdiagnostik (PID) des CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe, in der vergangenen Legislaturperiode stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin"
Niemand kann über die heute vorgelegte Stellungnahme zur PID verwundert sein. Schließlich hatte Bundeskanzler Schröder bei der Zusammenstellung des Ethikrats darauf geachtet, dass bevorzugt Befürworter der Embryonenforschung vertreten sind.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe 23.01.03

Interview: Regeln für die Fortpflanzung
Ein Gespräch mit Spiros Simitis über die neuen Empfehlungen des Nationalen Ethikrates
Das Gespräch führten Ulrich Bahnsen und Andreas Sentker
DIE ZEIT 05/2003 vom 23.01.03

Präimplantationsdiagnostik darf nicht missbraucht werden
Erste öffentliche Sitzung des Nationalen Ethikrates
Prof. Spiros Simitis, Vorsitzender des Nationalen Ethikrates, befragt von Alexander Krahe
Der nationale Ethikrat wird sich am Vormittag in Berlin differenziert zu bislang verbotenen Gentests bei künstlicher Befruchtung äußern.
INFORADIO BERLIN-BRANDENBURG, 23.01.2003 07:07 - 07:17 - Interview

„Der Mensch wird zum Ding“
Ethikrat-Mitglied Vogel lehnt PID ab
Der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel, 76, gehört zu den strikten Gegnern einer Zulassung der Präimplantations-Diagnostik (PID). Vogel ist Mitglied des Nationalen Ethikrats und hat federführend den Teil der Stellungnahme bearbeitet, der für ein ausdrückliches PID-Verbot plädiert.
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 23.01.03

"Begrenzte Zulassung der PID ist Schritt hin zur Menschenzüchtung"
Interview mit Hans-Jochen Vogel, Mitglied des Ethikrats
Die vorab bekannt gewordene mehrheitliche Haltung des Ethikrats für eine begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) trifft bei dem Ratsmitglied Hans-Jochen Vogel (SPD) auf scharfe Ablehnung.
DEUTSCHLANDRADIO 23.1.2003 • 7.50

'Wir sind gegen eine Selektion'
Petra Ensminger im Gespräch mit Maria Böhmer, stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag
DEUTSCHLANDRADIO 23.01.2003 • 8:15

Ethikrat wird PID voraussichtlich in Grenzen befürworten
Am Donnerstag wird der Nationale Ethikrat abschließend über die Präimplantations-Diagnostik beraten. Erwartet wird die Empfehlung einer «begrenzten Zulassung».
NETZEITUNG.DE 22.01.03

»Abtreibung ist schlimmer als PID«
Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard plädiert für eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID)
Morgen gibt der Nationale Ethikrat seine Stellungnahme zum umstrittenen Verfahren zur Früherkennung von Erbkrankheiten ab
Reutlingen. (GEA) Am morgigen Donnerstag gibt der Nationale Ethikrat seine Stellungnahme zur Präimplantationsdiagnostik ab. Die Mehrzahl des 25-köpfigen Gremiums wird sich dafür aussprechen, in bestimmten Fällen das umstrittene Verfahren zuzulassen. Bei der Präimplantationsdiagnostik werden Eizellen im Labor künstlich befruchtet und auf genetische Defekte untersucht, bevor sie in die Gebärmutter eingesetzt werden. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern ist dieses Verfahren in Deutschland derzeit noch verboten. Der Reutlinger General-Anzeiger sprach darüber mit Professor Christiane Nüsslein-Volhard.
REUTLINGER GENERAL ANZEIGER 22.01.03

Ethikrat will Gen-Tests an Embryonen zulassen
Mannheimer Medizinrechtler Jochen Taupitz: Aber kein Erbkrankheiten-Katalog
Von unserem Redaktionsmitglied Stefanie Ball
Die in Deutschland bislang verbotene Präimplantationsdiagnostik (PID) soll nach einer Empfehlung des Nationalen Ethikrats erlaubt werden. Wie der Mannheimer Medizinrechtler Jochen Taupitz gestern unserer Zeitung sagte, plädiert die "übergroße Mehrheit" der 25 Mitglieder für die "begrenzte Zulassung" der PID.
MANNHEIMER MORGEN 22.01.03

Interview: Regeln für die Fortpflanzung
Ein Gespräch mit Spiros Simitis über die neuen Empfehlungen des Nationalen Ethikrates
Das Gespräch führten Ulrich Bahnsen und Andreas Sentker
DIE ZEIT 05/2003 vom 22.01.03

Experte hält Beschränkung von Gentests für unmöglich
Von Timm Krägenow, Berlin
Der Einsatz von Embryo-Gentests in Deutschland wird sich aus technischen Gründen kaum wie geplant auf 80 bis 100 Fälle im Jahr begrenzen lassen. Nach Ansicht des belgischen Fortpflanzungsmediziners Paul Devroey ist die Beschränkung nicht praktikabel.
FINANCIAL TIMES 22.01.03

Alternative zum therapeutischen Klonen in Sicht
«Grundlos» sei die Debatte um ein Verbot des therapeutischen Klonens, meint der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft Ernst-Ludwig Winnacker. Ein neues Verfahren mache das Klonen wahrscheinlich überflüssig.
NETZEITUNG 16.01.03

Rückzug aus dem Ethikrat?
Berlin (DT/KNA) Die katholische Kirche hat die Bundesregierung zu stärkerem Einsatz für ein generelles weltweites Klonverbot aufgefordert. Der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst, der dem Nationalen Ethikrat angehört, begrüßte am Dienstag in Berlin einen entsprechenden Antrag der Unionsfraktion „nachdrücklich“. Zugleich schloss der Bischof den Rückzug der Kirche aus dem Ethikrat nicht aus.
DT DIE TAGESPOST Nr.6 vom 16.01.03

Wer wagt, verliert
Diese Woche tagt der Nationale Ethikrat zur Klon-Frage – und muss Antworten geben. Ein Plädoyer gegen den biotechnischen Wahn
Von Julian Nida-Rümelin
TAGESSPIEGEL 12.01.03

Wie staatsgläubig ist das "FAZ"-Feuilleton? Eine Replik
Ein bloß formales Freiheitsverständnis
Von Oliver Tolmein
Die FAZ steht rechts, die taz denkt links - so lautete mal ein beliebter Spruch. Das ist etwas her.
TAZ 11.01.03
Anmerkung: Hier geht es um Volker Gerhardt

feuilleton, volker gerhardt etc.: Zu viel Staatsgläubigkeit in der Klon-Debatte
Monolog an die Mächtigen
Kommentar von Dirk Knipphals
Der Wirtschaftsteil steht rechts, das Feuilleton links. So lautete mal ein beliebter Spruch. Das ist etwas her. Gegenwärtig scheint sich allerdings zwischen diesen Ressorts eine andere, fürs Feuilleton peinliche Leitdifferenz herauszuschälen.
TAZ 09.01.03

Clownerie mit dem Klon
Der raelianische Rummel verwirrt die Köpfe. Ein Plädoyer für Liberalität und Realismus in der Bio-Ethik
Von Volker Gerhardt
Die Deutschen therapieren ihren verfemten Stolz aufs eigene Land derzeit mit öffentlichen Selbstanklagen in den Feuilletons.
TAGESSPIEGEL 07.01.03
Anmerkung: Diesen Artikel sollte man gelesen haben. Leserbriefe dazu sind sicher erwünscht!

Präimplantationsdiagnostik: Konflikte programmiert
Rabbata, Samir
Die Ärzteschaft spricht sich gegen Gen-Checks an Embryonen aus. Im Bundestag sind die Mehrheitsverhältnisse indes unklar. Knapp ein Jahr nach der heftig geführten Debatte über die Einfuhr embryonaler Stammzellen und der Entscheidung des Gesetzgebers, einen solchen Import unter Auflagen zu erlauben, zeichnet sich ein weiteres bioethisches Konfliktfeld ab.
Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 1-2 vom 06.01.2003, Seite A-14

Internationales Verbot des reproduktiven Klonens muss durchgesetzt werden
Deutschlandradio-Interview mit Prof. Spiros Simitis, Vorsitzender des Nationalen Ethikrats
Der Vorsitzende des Nationalen Ethikrats, Prof. Spiros Simitis, hat sich für ein internationales Verbot der Erzeugung geklonter Menschen und für klare Grenzen bei der Präimplantationsdiagnostik (PID)ausgesprochen.
DEUTSCHLANDRADIO 03.01.03

zurück